„Motoman“ hilft beim präzisen Schweißen

Auf der Automatica 2014 in München wurden kürzlich zahlreiche neue Robotiklösungen unterschiedlicher Hersteller präsentiert. Die japanische Firma Yaskawa richtete sich dabei gezielt an Unternehmen, die das Schweißen automatisieren möchten, beispielsweise in der Automobilindustrie. Mit dem „Motoman“ bietet das Unternehmen einen Roboter an, der genau die richtige Mischung aus Präzision und Tragkraft für diese Aufgabe mitbringen soll.

„Der neue Sechs-Achser Motoman MA1440 zum Lichtbogenschweißen arbeitet durch sein neu entwickeltes Arm-Design besonders platzsparend, sehr schnell und mit hoher Tragkraft“, betont Yaskawa. „Konkret hat sich diese Tragkraft im Vergleich zu bisherigen Modellen auf 6 Kilogramm verdoppelt.“ Damit könne das Grundmodell des MA1440 mit leistungsfähigen Schweißbrennern ausgerüstet werden, die sich bisher nur mit größeren Robotern nutzen ließen.

Das Modell „Motoman MC2000“ wurde unterdessen speziell für Aufgaben konzipiert, die eine hohe Präzision erfordern. Dank spezieller Antriebe und Getriebe erreicht es laut Hersteller beim Laser-Schneiden, Laser-Schweißen oder Laser-Auftragen eine hohe Stabilität und eine höhere Positionier- und Bahngenauigkeit als jeder andere Roboter seiner Klasse. Mit seiner Tragkraft von 50 Kilogramm sei der neue MC2000 auch „erste Wahl für das Laser Remote Schweißen“.

Hier demonstriert der Motoman seine Fingerfertigkeit beim Greifen und Ablegen von „Zauberwürfeln“:
 

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