Workshop am DFKI: Roadmap für Technologieziele im Tiefseebergbau erstellt

Wirtschaftliche Nutzungsmöglichkeiten der Unterwasserrobotik standen im Zentrum eines Impuls-Workshops, der mit Unterstützung des Projekts Servicerobotik von der Gesellschaft für Maritime Technik (GMT) am 3. September in Bremen ausgerichtet wurde. Die Veranstaltung fand im Hauptgebäude des Robotics Innovation Center des DFKI statt.

Der Fokus des Workshops lag vor allem auf dem Tiefseebergbau. Die Referenten stellten dar, welche Leistungen die Robotik in Zukunft beim Auffinden und Abbau von Rohstoffen in den Meeren leisten kann. Insbesondere wurde diskutiert, wie die ökologische Verträglichkeit dabei sichergestellt wird und welche Technologien im Hinblick auf die zu erwartenden Regularien hier geeignet sind.

Im Rahmen der Diskussion zeigte sich unter anderem, dass die Anforderungen beim Tiefseebergbau extrem hoch sind. Es wird beispielsweise spezielle Sensorik benötigt, die den extremen Druckverhältnissen standhält, wie sie z.B. im Rahmen des Projekts „SeeGrip“ des DFKI bei einem autonomen Unterwassergreifer angewandt wird. Die 23 Teilnehmerinnen und Teilnehmer verfolgten darüber hinaus eine Demonstration verschiedener Technologien in der neuen Maritimen Explorationshalle des DFKI.

Als Ergebnis des Workshops wurde eine „Roadmap“ für die Erarbeitung von Technologiezielen in den kommenden Jahren durch die Teilnehmer diskutiert und erstellt.

Weitere Informationen:
Dr. Sirko Straube
Universität Bremen
Fachbereich 3 – Mathematik und Informatik
AG Robotik
Tel. 0421 178 45-6639
E-Mail: sirko.straube@uni-bremen.de