Studie: Logistikbranche setzt verstärkt auf Unterstützung durch Roboter

Immer mehr Logistikunternehmen nutzen Roboter, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Wichtige Aspekte sind dabei eine einfache Integration, Programmierung, Bedienung und Wartung der Systeme sowie die Sicherheit. So belegt es die Marktstudie „RoboScan’14“ des BIBA (Bremer Institut für Produktion und Logistik) an der Universität Bremen.

Um anwendungsorientiert forschen und passgenaue Lösungen für die Herausforderungen in der Logistik entwickeln zu können, führt das BIBA seit 2007 die Studienreihe „RoboScan“ durch. Schwerpunktthema der aktuellen Untersuchung ist die Mensch-Maschine-Interaktion. Die Studie wurde von der Kieserling Stiftung gefördert und in Kooperation mit Pfeffermann Strategy Consulting durchgeführt.

Roboter schon in 67 Prozent der Unternehmen

Der Trend ist deutlich: Gaben 2007 nur 41 Prozent der befragten Logistikunternehmen an, Robotertechnologien einzusetzen, waren es 2012 bereits 47 Prozent und 2014 schon 67 Prozent. Alle sehen die „Mehrauslastung“, die „Effizienzsteigerung bei der Gestaltung von Warenflüssen“ und die „Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit“ als wichtige Potenziale der Robotik-Logistik an.

Nach den Herausforderungen und Grenzen des Robotereinsatzes in Unternehmen befragt, wurde unter anderem der Sicherheitsaspekt in den Vordergrund gestellt. Gewünscht wird die Gewährleistung einer sicheren Mensch-Maschine-Interaktion ebenso wie die Datensicherheit. Zudem sollen Robotersysteme möglichst einfach zu integrieren und zu bedienen sowie durch eigenes Personal zu programmieren und zu warten sein.

Ein Kurzreport mit den zentralen Ergebnissen der Untersuchung findet sich unter www.robotik-logistik.de. Dort kann auch die ganze Studie bestellt werden.

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